1×1 der Psychopharmaka: Grundlagen, Standardtherapien und by Dr. Margot Schmitz (auth.)

By Dr. Margot Schmitz (auth.)

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Pathologie als Naturwissenschaft: — Relationspathologie — Für Pathologen · Physiologen Mediziner und Biologen

Pathologie ALS Naturwissenschaft: Relationspathologie Fur Pathologen . Physiologen Mediziner Und Biologen

Pathologie 5: Männliches Genitale • Niere • Ableitende Harnwege und Urethra • Skelettsystem • Gelenke, Sehnen und Sehnengleitgewebe, Bursen, Faszien • Haut

Die "Pathologie", vor 10 Jahren von Professor W. Remmele erstmals herausgegeben, ist zum Standardwerk der Pathologie in Deutschland geworden. Band five der zweiten neubearbeiteten Auflage enthält den aktuellen Kenntnisstand der Pathologie des männlichen Genitale, der Niere und der ableitenden Harnwege, des Skelettsystems, der Gelenke, der Sehnen und Sehnengleitgewebe sowie der Haut.

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Geht man von der eingangs erwähnten Zahl von IO l l Neuronen aus, so werden etwa 10 14 synaptische Verbindungen im Gehirn geformt. Informationen zwischen Neuronen wird über 2 Arten von synaptischer Transmission vermittelt, der chemischen und der elektrischen. Elektronenmikroskopisch erkennbare schmale Spalten zwischen zwei Zellen (sog. "offene Verbindungen" oder "gap-junctions") vermitteln bei der elektrischen Transmission einen direkten Stromfluß vom prä- zum postsynaptischen Neuron. Diese direkte Verbindung zwischen dem Zytoplasma beider Zellen ermöglicht Ionen, Neurotransmittern und "second messengers" von einer Zeile zur anderen zu permeieren.

Das gleiche gilt für den Zeitpunkt des Schlafs: er läßt sich nicht beliebig verschieben, er ist nicht verlegbar, weil das Wann eine wichtige Funktion für die Zusammenschaltung aller anderen Regelkreise hat. • Normaler Schlaf. Häufig sind biologische Gesetzmäßigkeiten durch soziale oder vermeintliche soziale Zwänge verfalscht. Wenn eine Person ohne solche Zwänge untersucht wird, wobei sie von äußeren Zeitmaßstäben isoliert wird, wenn die Person keinerlei Orientierung für die Dauer des Ablaufs hat, dann zeigt sich ein sehr regelmäßiger biologischer Rhythmus, der ungefähr eine 25-h-Periodik hat und dessen Länge deutliche Geschlechtsunterschiede aufweist.

Man unterscheidet den Morphintyp, den Alkohol- und Barbiturattyp, den Cannabistyp, den Amphetamin- und Kokaintyp usw. Allen Formen der Abhängigkeit gemeinsam ist: • die Persönlichkeitsveränderung durch die Akutwirkung der psychotropen Substanz, • Persönlichkeitsveränderung als Reaktion auf die Abhängigkeit, als eine Realitätsabkehr und eine Einengung der Interessen auf das Suchtmittel, • eine solcherart veränderte Persönlichkeit gerät in Konflikte mit der Umwelt, was zu weiteren Verhaltensstörungen und Abwehrreaktionen (aggressives Verhalten, Anschluß an Subkulturen) Anlaß gibt.

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